Kontrolliertes Trinken-weniger Alkohol trinken- mehr Motivation aufbauen
Kontrolliertes Trinken - Mehr Motivation - weniger Alkohol trinken
Gesprächsführung - Arbeitshilfen - Übungen zum Trinkplan-Methoden

AkT: Ambulantes Gruppenprogramm zum Erlernen des kontrollierten Trinkens

Weniger ALKOHOL - mehr GESUNDHEIT

  1. Haben Sie den Eindruck, dass ihr Alkoholkonsum riskant ist bzw. Ihre Gesundheit schon geschädigt?
  2. Haben Sie schon einige Zeit den Wunsch, Ihren Alkoholkonsum zu reduzieren?
  3. Haben Sie schon öfters versucht, Ihren Alkoholkonsum zu reduzieren und immer wieder festgestellt, dass es "so einfach" gar nicht geht und es eher "sauschwer" ist?
  4. Ist der völlige Verzicht auf Alkohol (Abstinenz) für Sie zur Zeit nicht erreichbar oder vielleicht gar nicht Ihr Ziel?
Falls Sie diese vier Fragen mit "Ja" beantwortet haben, ist das Ambulante Gruppenprogramm zum kontrollierten Trinken (AkT) das richtige Angebot für Sie. Das AkT kann Ihnen helfen, mit Ihrer Gesundheit wieder stärker in Einklang zu kommen.

Wie funktioniert das „Ambulante Gruppen oder - Einzeltrainingsprogramm zum kontrollierten Trinken“ (AkT/EkT)?
Das AkT/EkT ist eine wissenschaftlich fundierte Methode, die Ihnen helfen kann, Ihren Alkoholkonsum, in großer Wahlfreiheit, deutlich zu reduzieren. Sie wird in den angelsächsischen Ländern schon seit den Siebziger-Jahren gewinnbringend angewandt.

Die AkT - Gruppe trifft sich im wöchentlichen Abstand an 10 Abenden für je 2 Stunden. Die Gruppenabende laufen in strukturierter Form und auf einer wertschätzenden persönlichen Ebene ab. Ein intensiver und gewinnbringender Austausch in der Gruppe wird von uns gefördert. Die Grundlage dafür sind umfangreiche Arbeits- und Informationsunterlagen, die von Prof. Dr. KÖRKEL und der Projektgruppe kT laufend überprüft und weiterentwickelt werden.
In der Durchführung der AkT - Gruppen kommen moderne Formen der Erwachsenenbildung zum Einsatz.

Unser erprobtes und bewährtes Konzept:
Auf Initiative und unter Federführung von Prof. Dr. Joachim Körkel wurde erstmals im Oktober 1999 das "Ambulante Gruppenprogramm zum kontrollierten Trinken" in Nürnberg durchgeführt. Seither wird das AkT in seiner jetzigen Form in vielen deutschen Städten und in der Schweiz, Österreich und Spanien angeboten.
Nun auch zum ersten Mal in BERLIN. Fast 100 Kursleiter haben sich für die Durchführung von AkT - Gruppen in einer entsprechenden Weiterbildung von Prof. Dr. Körkel und der Projektgruppe kT qualifiziert, diese nach hohen Standards zu gestalten. Sie erhalten im kT-Netzwerk auch umfangreiche gegenseitige Unterstützung, die unseren Kunden sehr zugute kommt.

Diagnostik:
Den 10 Gruppenabenden ist eine kurze Diagnostik-Phase vorgeschaltet. Hier wird in einem Vorgespräch abgeklärt, ob eine Teilnahme möglich und sinnvoll ist. In Form eines persönlichen Gesprächs, eines Berichts von Ihrem Vertrauensarzt und Fragebogen werden mögliche Risiken ausgeschlossen. Sollte eine Teilnahme am AkT/EKT aus wichtigen Gründen (wie z.B. Schwangerschaft) nicht möglich sein, erhalten Sie in jedem Fall eine Empfehlung für ein anderes Hilfsangebot.

Vertraulichkeit:
Innerhalb der AkT – Gruppen werden Gruppenregeln gemeinsam festgelegt. Dabei spielen der Schutz der PRIVATSPÄRE, der VERBINDLICHKEIT und ein RESPEKTVOLLER UMGANG miteinander eine große Rolle. Selbstverständlich verpflichten wir uns als AkT/EKT - Trainer zur größten Vertraulichkeit. Sie sind mit Ihren Informationen bei uns in sicheren Händen.

Inhalte der 10 Gruppenabende im 14-tägigen Rhythmus oder wahlweise im Einzeltraining

  1. Gruppenabend: Grundinformationen über Alkohol
  2. Gruppenabend: Führen des Trinktagebuchs
    Auswirkungen des Alkoholkonsums
  3. Gruppenabend: Bilanz des bisherigen Alkoholkonsums
  4. Gruppenabend: Erste persönliche Konsumfestlegung
  5. Gruppenabend: Strategien der Zielerreichung
  6. Gruppenabend: Risikosituationen
  7. Gruppenabend: Umgang mit Ausrutschern
  8. Gruppenabend: Umgang mit sozialen Gefährdungssituationen
  9. Gruppenabend: Alkoholfreie Bewältigung von Belastungen
    Alkoholfreie Freizeitgestaltung
  10. Gruppenabend: Festlegung des mittelfristigen persönlichen
    Trinkziels

Ablauf und Kosten:
  • Pro kontrolliertes Trinken & pro Abstinenz
  • Weitere Unterstützungsangebote

  • Durchführung eines Erstgesprächs (nur nach Bedarf)
  • Individuelle Standarddiagnostik mit persönlicher Zielabklärung
  • 10 Gruppenabende zum Erlernen des kontrollierten Trinkens

Voraussetzung: Erstgespräch (bei Bedarf)
Umfangreiches Diagnose-Vorgespräch
Ca. 1,5 - 2h (incl. Testmaterial) € 59,-
Dauer: 10 Abende á 135 min. (incl. Umfangreichem Arbeitsmaterial) € 299,-
Frequenz: wöchentlich
Ermäßigung: Versicherte bei Betriebskrankenkassen erhalten von Ihrer Krankenkasse einen Rabatt in Höhe bis zu 15%.

www.kontrolliertes-trinken.de

Hier erhalten Sie noch mehr Informationen zum Trainingsprogramm und zum Einzeltrainingsprogramm zum kontrollierten Trinken in  Verbindung mit der sensationellen EFT-Technik, mit der Sie ihre Einstellung zum Alkoholkonsum ganz einfach verändern.

http://www.berlincoaching.com/coaching-kontrolliertestrinken-.html oder

http://www.berlincoaching.com/coaching-eft-edxtm-energie-met.html

http://www.berlincoaching.com/wingwave-coaching-motivation.html
Hier erhalten Sie noch mehr Informationen zu EFT, EDxTM und Wingwave-Coaching
copyright by K.I.K. e.V., Siemensstr. 57a, 12247Berlin

Motivation Sucht

Aus- und Fortbildung ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer

 

 

Thema: Motivation im Suchtbereich – Was ist zu beachten?

 

Von Kunden, Besuchern und Klagenden

 

 

Ich möchte noch eine Differenzierung zum Begriff Motivation anbieten,

und diese Differenzierung stammt von Steve de Shazer, einem amerikanischen

Therapeuten, der sich in einer besondern lösungsorientierten Weise um Suchtkranke

in Milwaukee gekümmert hat. Er unterscheidet drei Arten von Motivationen, den Besucher,

den Klagenden und den Kunden.

 

Aus unserer gemeinsamen Erfahrung denke ich, kann ich sagen, dass etwa

98 Prozent der Betroffenen nicht aus sich eine Veränderung erreichen wollen,

sondern auf äußeren Druck in die Behandlung oder Gruppen kommen.

 

Die größte Fehlannahme des Therapeuten oder Helfers ist es, die Geschickten

sozusagen als Kunden zu verstehen, die Veränderungen oder Ideen zur Veränderung

in der Gruppe oder in der Klinik dankbar annehmen wollen. In der Regel sind sie

Besucher oder Klagende. Besucher sind Menschen, die einfach nur mal reinschauen

wollen, ohne direkt etwas kaufen zu müssen.

 

Ein Verkäufer, der einen Besucher mit einem Kunden verwechselt und einen

Besucher behandelt wie einen Kunden, ihm also sofort was verkaufen will,

verprellt den Besucher und wird damit den Kunden verlieren. Besucher

müssen als Besucher behandelt werden. Ihnen kann gezeigt werden,

wie das Angebot ist. Sie werden aber nicht überredet, irgend etwas

kaufen zu müssen.

 

Am häufigsten kommen Klagende in unser Geschäft. Sie beklagen sich über

die Welt, die Partner, die Familien, die Arbeitgeber und vermeiden damit, nach

ihrem eigenen Anteil zu schauen. Doch auch Klagende muss man zunächst einmal

klagen lassen, bis man ihnen Stück für Stück klar machen kann, dass sie Täter und

nicht Opfer sind, dass sie ihr Leben steuern und nicht erdulden.

 

Alle Helfer oder Therapeuten, die diese Unterschiedlichkeiten in der Motivation

übersehen, verprellen Hilfesuchende schneller, als sie denken, und schlagen

Türen zu, von denen sie glauben, dass sie gar nicht offen waren.

 

 

 

Christoph Simon

Motivierende Gesprächsführung

Effektive motivierende Strategien

•  Ratschläge geben

 Ratschläge sollten dabei jedoch:

•  das Problem identifizieren

•  erklären, warum Veränderung bedeutsam ist, und

•  eine Veränderung nahe legen

Untersuchungen ergaben, dass eine einzige Beratungssitzung in einer Alkoholambulanz genügt, um die Wahrscheinlichkeit einer Behandlungsfortführung von 5% auf 65% zu steigern.

•  Hindernisse entfernen
(dazu zählen Kinderbetreuung während der Beratungssitzung, Transportmittel, Fahrtkosten usw.)

Beispiel: Zwei Gruppen von Klienten wurden unterschiedlich unterstützt.

•  Gruppe 1 forderte man zur Teilnahme auf, betonte die Wichtigkeit dieses Besuches und gab Ihnen einen Plan mit den Gruppenterminen – und orten.

•  Die Mitglieder der zweiten Gruppe erhielten systematische Hilfen zur Überwindung von Besuchshindernissen. In Anwesenheit des Klienten telefonierte der Berater mit einem AA-Mitglied, das dann mit dem Klienten sprach und sich bereit erklärte, ihn zum ersten Treffen abzuholen. Sie vereinbarten einen Treffpunkt, und das AA-Mitglied rief am Abend vor dem vereinbarten Treffen nochmals beim Klienten an.

•  Ergebnis: Alle Teilnehmer der zweiten Gruppe nahmen an der AA-Gruppe teil. Aus der ersten Gruppe kein einziger.

•  Zudem ist es besser Klienten eine Kurzzeitbehandlung zukommen zu lassen,

als sie auf die Warteliste setzen zu lassen. Ein niedrigschwelliger Zugang zu den Hilfesystemen ist sehr wichtig:

  •  Alternativen bereithalten

Veränderungsmotivation wird dann erhöht, wenn sich der Klient zwischen verschiedenen Alternativen entscheiden kann. Standardprogramme im stationären und ambulanten Setting lassen Klienten oft zuwenig Wahlmöglichkeiten.

Wenn ein Berater entgegen den Empfindungen und Wünschen des Klienten auf einem einzigen Behandlungsziel besteht, kann das die Motivation und das Ergebnis erheblich beeinträchtigen.

  •  Anreize verringern

Arbeit mit dem Waage-Modell: Berater tun gut daran, zunächst die positiven Anreize zu identifizieren, die den Klienten veranlassen, sein derzeitiges Verhalten beizubehalten, um in einem nächsten Schritt ein Gegengewicht zu entwickeln.

Bewusstsein für die nachteiligen Konsequenzen des Verhaltens verstärken.

Wenn das Umfeld Besorgnis ausdrückt, Hilfe anbietet und die negativen Konsequenzen des Problems verstärkt, wird auch die Motivation, sich zu verändern, verstärkt.

•  Empathie zeigen

Unter Empathie verstehen wir eine spezifische und lernbare Fähigkeit, die Mitteilungen anderer Menschen und ihre (nonverbalen) Bedeutungsinhalte mittels aktiven Zuhörens zu verstehen, unabhängig davon, ob man selbst schon ähnliche Erfahrungen gemacht hat oder nicht.

•  Rückmeldung geben

Nachuntersuchungen an Alkoholikern, die Informationen über Alkohol und seine Folgen erhielten, zeigten signifikante Langzeitveränderungen im Trinkverhalten.

Der Berater sollte dem Klienten eine deutliche Rückmeldung über seine derzeitige Situation geben und ihn über die Konsequenzen bzw. die Risiken seines Verhaltens aufklären.

•  Ziele klären

Wenn der Klient kein klares Ziel vor Augen hat, ist eine Rückmeldung meistens ineffektiv.

Ziele müssen für den Klienten realistisch und umsetzbar sein. Ebenso sind Zielformulierungen unbrauchbar, wenn die Person nur unzureichend über ihre gegenwärtige Situation informiert ist.

•  Aktiv helfen

Wie sollte man sich verhalten, wenn der Klient nicht zur ersten vereinbarten Sitzung kommt oder nach der ersten nicht wiederkommt?

Aktive Hilfe bedeutet hier als Berater (Helfer) selbst die Initiative zu ergreifen und zu prüfen, was dem Klienten passiert sein könnte (telefonisch oder durch eine kurze handschriftliche Mitteilung).

Stellen Sie sich vor: Ist es günstiger, den Telefonanruf für den Klienten zu führen, oder sollten Sie die Telefonnummer und den Namen der Einrichtung an die betreffende Person weitergeben und ihr die Verantwortung für den Kontakt überlassen?

In einer Vergleichsstudie (Kogan 1957) wurde nachgewiesen, dass diejenigen, denen man nur die Telefonnummer gab, in 37% der Fälle den Kontakt herstellten – wenn dies der Helfer übernahm, konnten 82% in die Zielinstitution überwiesen werden.

Aktive Hilfe ist in vielen Fällen besser als helferische Abstinenz.

Arbeitshilfe KT

Was hat mir der Alkohol gebracht?

 

Aufgabe: Fertigen Sie sich eine Liste in der u.a. Weise an und tragen Sie alles ein,

was Ihnen zu den verschiedenen Feldern einfällt.

Die hier angegebene Liste soll dafür als Beispiel dienen.

Dann hängen Sie sich diese Liste an verschiedenen Plätzen auf,

wo Sie gut sichtbar für sie ist!!!!!!!!!!!!!

Was hat mir der Alkohol/das Rauchen gebracht?

 

 

 

Positiv

Negativ:

 

 

 

 

enthemmt

macht hemmungslos

macht fröhlich

noch mehr Hemmungen

macht gesellig   etc.

macht leichtsinnig etc.

 

 

Wie stehe ich da ohne Alkohol/Zigaretten?

 

Negativ:

Positiv:

 

 

Hemmungen

bewußte Wahrnehmung

Probleme

man blickt wieder durch

Nervosität

Konzentration

Mutlosigkeit

Selbstachtung

 

Trinkplan1

Kontrolliertes Trinken I

 

 

  • von kontrolliertem Trinken ist nur dann zu sprechen,
  • wenn jemand sein Trinkverhalten an einem zuvor

festgelegten Trinkplan bzw. Trinkregeln ausrichtet.

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Was gehört in einen Trinkplan genau hinein?   
  • Die Menge an Alkohol, die man trinken möchte.
  • Die Rahmenbedingungen des Trinkens (Ort, Zeit,...)

Trinkplan2

1. Das Muss: Festlegung der Konsummenge

•  Die wichtigste und unverzichtbare Festlegung in einem Trinkplan ist die Menge an Alkohol, die man trinken möchte.

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2. 3 Zielgrößen haben sich bewährt:

 

a) Wie viel Alkohol möchte ich höchstens pro Tag trinken?

b) Wie viel Alkohol möchte ich höchstens in einer Woche trinken?

c) An wie vielen Tagen pro Woche möchte ich gar keinen Alkohol trinken?

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3. Zwei Bezugsgrößen für die Trinkmenge sind zu beachten

 

  •    die bisherige eigene Trinkmenge
  •    Internationale medizinische Standards

Übungen:

Klopfpunkte gegen Suchtdruck helfen schnell und exakt.

Halten Sie sich genau an die von mir erstellte Anweisung und führen Sie die Schritte in der angegebenen Reihenfolge durch. Hilft garantiert auch bei Skeptikern! Führen Sie die Klopf-Sequenz so oft durch, bis der Suchtdruck auf der Skala bei 0 ist

Die Geheimtechnik um den Suchtdrang nach dem Callahan-Prinzip aufzulösen und erfolgreich zu verringern

  1. Wenn Sie ganz plötzlich suchtartiges Verlangen verspüren. Ordnen Sie es bitte auf einer Skala zwischen 0 und 10 ein. Wobei 10 bedeutet am stärksten und 0 bedeutet überhaupt kein Verlangen.
  2. Lösen Sie zunächst eine mögliche Umkehrung auf. Klopfen Sie dazu wiederholt den HK oder reibe den WP und sage zu sich selbst dreimal leise oder laut. „Ich akzeptiere mich ganz, auch wenn ich dieses krankhafte Verlangen nach Alkohol (oder dem jeweiligen Suchtmittel) verspüre.“
Eine andere Möglichkeit besteht darin, zu sich zu sagen: "Ich nehme mich vollständig an mit all meinen Problemen und Grenzen."
  1. Nun klopfen Sie folgende Punkte jeweils fünfmal in dieser Reihenfolge:

1 = JB 2 = SB 3 = UA 4 = KF 5 = UA 6 = SB 1 = JB
Das Klopfen soll auf keinen Fall Schmerzen verursachen.

  1. Ordnen Sie nun wieder den Suchtdrang auf der Skala zwischen 0 u. 10. Wenn keine Verbesserung eingetreten ist; gehen Sie wieder zurück zu Punkt 2.
  2. Führe nun die Gehirnbalance durch., indem Sie mehrmals den SP klopfen, während Sie gleichzeitig ihre Augen zuerst im Uhrzeigersinn, dann entgegen dem Uhrzeigersinn bewegen, dann einen Ton summen, bis fünf zählen und dann wieder summen.
  3. Wiederhole die Klopfsequenz: 1 – 2 – 3 – 4 – 3 – 2 – 1
  4. Ordne wieder den Suchtdrang auf der Skala ein. Wenn Sie einen Rückgang des Verlangens feststellen, wiederholen Sie die Schrittfolge so oft, bis Sie nur noch ein geringes oder gar kein Verlangen mehr verspüren.
  5. Wenn der Rückgang des Verlangens an einem bestimmten Punkt zum Stillstand kommt, deutet dies auf eine Miniumkehrung hin. Klopfen Sie in diesem fall den HK und sagen Sie gleichzeitig dreimal: „Ich nehme mich vollständig an, auch wenn ich noch immer dieses Verlangen verspüre.“ Wiederhole dann weiter die Schrittfolge bis nur noch ein geringes oder gar kein Verlangen mehr existiert.
  6. Wenn das Verlangen zwischen 0 und 2 liegt, sollte man Augenrollen durchführen, um den Abbau des Verlangens weiter zu fördern. Klopfen Sie dazu den HK, halten den Kopf gerade und bewegen nur die Augen zum Boden und von dort langsam nach oben zur Decke.
  7. Zu einem späteren Zeitpunkt, wenn das Verlangen wiederkehrt, kann die Sequenz ohne weiteres wiederholt werden. Mit der Zeit wird man den Suchtdrang immer seltener verspüren. Diese Schrittfolge verringert in den meisten Arten den Suchtdrang (Craving) recht effektiv. In manchen Fällen reicht dies jedoch nicht aus. Für diese Fälle bedarf es einer umfassenderen Schrittfolge für hochkomplexen Suchtdrang.